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Jubiläumsfahrt nach Kehl

Zu unseren letzten Jubiläen hatten wir meist große Musikfeste veranstaltet, dieses Mal, zu unserem 85-jährigen Jubiläum, haben wir uns dazu entschieden "nur" ein Konzert zu veranstalten, das im Mai stattfand und dafür eine große Ausfahrt zu unternehmen.

Unsere Ausfahrt führte uns nach Kehl in Baden-Württemberg und startete am 28.09.2012 um 22:00 Uhr. Nachdem mit etwas Mühe das ganze Gepäck sowie die Instrumente im Bus verstaut sowie alle Mamas und Papas verabschiedet waren ging es los in Richtung Süden. 

Nach 10 Stunden Busfahrt kamen wir am nächsten Morgen um 08:00 Uhr in Kehl an. Da wir erst um 14 Uhr die Zimmer der Jugendherberge beziehen konnten frühstückten wir draußen, direkt am Rhein.

 

Nachdem wir uns gestärkt hatten erkundeten wir die Gegend. Die Jugendherberge lag nur wenige Meter vom Rhein und der deutsch-französischen Grenze entfernt. Als erstes gingen wir zum und auf den Weißtannenturm. Von dem 44 Meter hohen Aussichtsturm hatte man eine super Aussicht.

                           

Dann ging es weiter an den Rhein und über die Brücke, die Frankreich und Deutschland miteinander verbindet. Nur wenige Meter weiter und man war in Frankreich und  viele begannen ihre Schulfranzösisch-Kenntnisse wieder auszugraben und zu versuchen diese anzuwenden. 

       

Nach einer Erholungspause und dem Beziehen der Zimmer trafen wir uns um 16 Uhr wieder um zu Üben und es war wirklich mal ein anderes Üben. Wir marschierten am Rhein entlang zu der Rheinbrücke und bekamen sogar von den Passanten Applaus. Anschließend spielten wir noch in der Mitte der Brücke, fast genau auf der deutsch-französischen Grenze.

      

Nach dem Abendbrot gingen wir noch in die Stadt um ein Eis zu essen oder einige Besorgungen zu machen und dann ging der erste Tag für uns zu Ende.

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Am Sonntag gab es dann bereits um 07:15 Uhr Frühstück, da das Highlight der Ausfahrt auf dem Programm stand: der Besuch des Europaparks in Rust. Der Europapark in Rust in der größte Freizeitpark Deutschlands und wir hatten dort einen Auftritt. Um 12:30 Uhr haben wir dort ein einstündiges Konzert gegeben und konnten dafür den ganzen Tag im Europapark verbringen.

Pünktlich zur Öffnung des Parks waren wird dort um den kompletten Tag nutzen zu können. Bereits vor unserem Auftritt trauten sich einige in die höchste Achterbahn des Parks, den "Silverstar".

Um 12:30 Uhr begann dann unser Konzert im französischen Pavillon und immer wieder blieben die Leute stehen um uns zuzuhören. Direkt über uns fuhr eine Bahn aus der die Leute uns immer wieder applaudierten. Es war ein toller Auftritt.

    

Nach dem Auftritt hieß es dann schnell wieder alle Noten und Instrumente einpacken, umziehen und ab zurück in den Park. Da der Park überraschenderweise bis 19:30 Uhr geöffnet hatte verschoben wir kurzfristig auch unsere Rückfahrt um den Tag komplett im Park verbringen zu können. Los ging's in viele verschiedene Achterbahnen, Loopingbahnen und Wildwasserbahnen. Es war für jeden Geschmack bzw. Mut etwas dabei und alle hatten einen tollen Tag im Europapark. Kaputt aber glücklich ging es dann um 19:30 Uhr zurück zur Jugendherberge.

        

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Am Montag stand die nächste Mutprobe auf dem Programm: der Besuch des Kletterparks in Biberach.

Bei der Einweisung durch die Trainer hatten alle noch gut lachen und dann ging es in die Höhe. Gut gesichert, aber mit einer gehörigen Portion Respekt ging es auf die erste Plattform in 10 Meter Höhe. Dort oben verwandelte sich bei manchen der Respekt vor der Höhe in Angst, aber alle die zum Klettern im Hochseilgarten angetreten waren überwanden ihre Angst und meisterten den Parcours. In 10 Meter Höhe wurden auch die Kleinen zu ganz Großen und kletterten als hätten sie nie etwas anderes in ihrem Leben getan. Runter ging es dann über eine Seilbahn, an der man nur in dem Sicherheitsgurt hing und einmal um den Park sauste. Ich kann sagen, dass ich selten so viel Angst hatte, aber wieder am Boden war man stolz es sich getraut und geschafft zu haben. Und der ganze Verein hat zusammengehalten. Immer wieder wurde den Kletternden Mut zugesprochen und dazu ermutigt weiter zu machen.

       

       

Neben dem Hochseilgarten gab es in dem Kletterpark auch einen Kletterfelsen. Dort sicherte man sich gegenseitig und auch dort war eine gehörige Portion Mut erforderlich. Groß und Klein kletterten munter los und das obwohl wir aus dem flachen Norddeutschland kommen.

                  

Gut 3 Stunden verbrachten wir in dem Kletterpark und alle hatten viel Spaß. Dann ging es weiter nach Straßburg in Frankreich.

Dort angekommen teilten wir uns in Gruppen auf und erkundeten dann die französische Stadt. Auch dort hatte man wieder die Gelegenheit seine Kenntnisse der französischen Sprache zu prüfen.

     

Um 17:30 Uhr ging es wieder zurück zur nur ca. 6 km entfernten Jugendherberge. Nach dem Abendessen hieß es schon wieder Sachen packen, da wir am nächsten Tag schon wieder zurückfuhren.

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Am Dienstag frühstückten wir noch und packten anschließend wieder das ganze Gepäck in den Bus. Um 09:00 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Nach knapp 10 Stunden Busfahrt kamen wir um 18:40 Uhr wieder in Horneburg auf dem Schützenplatz an.

Dann gingen vier tolle Tage zu Ende. Alle hatten viel Spaß und waren froh und glücklich dabeigewesen zu sein.

 

 

 

 
 
 
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